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Time for Vocals, Guitars, Banjo and Mandolin

Another Monday in the Studio and back to me working on the songs. Now it was time to record all vocals performed by me. Nigel had sent me a rough mix of all the tracks enabling me to practice at home. So I did 2 rounds of singing per day for 4 days: One in the mornings and one late afternoon or at night. Most of the time I hid in the bedroom rehearsing all ten songs.

We managed to record two songs in the morning. Nigel persistently worked to get the best out of me. Sometimes I felt being tortured a bit but I am grateful for Nigel’s persistence and patience. A tiny wrong pitch, wrong timing, lack of emotion etc. – Nigel hears all inaccuracies and made me sing the parts again and again until he let me off the hook with a “well done”.

I learned that I need to find the patience to repeat lines, verses or choruses almost endlessly until they are good. Because lyrics are such an important part of my music it is crucial that I am not negligent at this stage. I also know from earlier recordings that the smallest mistake is heard for ever once it is on the final take. Whenever I listen to such a song I find myself almost waiting for that little glitch to come, believing that everyone else must hear it too.

After lunch Peter joined us and added banjo, mandolin, tenor guitar (such a great sound) and electrical guitar to a number of songs. In some cases only fillers here and there were needed to enrich the all over sound. One might think that’s a quick and easy job but it wasn’t. Peter worked hard for about six hours.

After a quick light dinner I went back into the sound booth and in front of the microphone. After two more songs too little energy was left to carry on.

 

 

Und hier das Ganze auf deutsch

Nun war ich wieder an der Reihe. Diesmal galt es den Gesang aufzunehmen. Nigel hatte mir das bisher Aufgenommene als MP3 Files zum ueben geschickt. Ich hatte vier Tage an denen ich morgens und abends singen uebte. Die meiste Zeit habe ich mich dafuer ins Schlafzimmer zurueckgezogen.

In 3 Std. hatte ich die ersten zwei Lieder geschafft. Dabei sind wir zuvor immer auch noch mal die Texte durchgegangen. Nigel wies auf kleine sprachliche Fehler hin und manch eine Zeile musste aus Gruenden des Rhythmuses oder wegen eines neuen Wortes veraendert werden.  Dadurch habe ich in Sachen Lieder schreiben wichtiges dazu gelernt. Man lernt ja nie aus.

Nigel war endlos bemueht aus mir das Beste herauszuholen. Manchmal kam das einer Folter gleich. Immer wieder musste ich bestimmte Zeilen wiederholen, weil ich nicht genug Ausdruck einbrachte, falsch betonte, zu frueh oder zu spaet einsetzte usw. Nigel hoert jede noch so kleine Ungenauigkeit. Das hat zwar ziemlich genervt, letztlich bin ich ihm aber dankbar dafuer. Den Kopfhoerer setzt man uebrigens absichtlich so schief auf, damit man nicht nur das Eingespielt sondern auch sich selbst gut hoeren kann.

Er arbeitet genau so pingelig an den Feinheiten des Aufnehmens, Aussteuerns und Mixens. Was hier rausgeht ist meine Visitenkarte, hat er mal gesagt. Gute Einstellung. Auch er gibt also sein Bestes, selbst wenn es nur fuer einen unbekannten, deutschen Hobby-Liedermacher aus dem droegen Mossman am Rande des australischen Urwalds ist…

Nach der ueblichen kurzen Mittagspause kam Peter dazu. Peter hat mich vor etlichen Jahren bei Auftritten schon einmal als Gitarrist unterstuetzt. Er spielt verschiedene Gitarren: Accoustische und klassiche Gitarre, Tenor sowie E-Gitarre. Ausserdem gilt er als Spezialist an der Mandoline und dem Banjo. Nach fuenf Stunden war Peter dann platt, dafuer hatten wir aber auch ein gutes Ergebnis. Er ist nun auf 8 von 10 Songs zu hoeren. Peter ist, wie ich, auch nicht mehr der Juengste und so haben wir ihn dann auch gerne zum Abendessen mit seiner Frau nach Hause ziehen lassen.

Nach einigen Gabeln Salad im Bauch, habe ich dann noch mal 2 Lieder eingesungen. Die Arbeit war wieder verbunden mit vielen “noch mal bitte” oder “da muss mehr Ueberzeugung rein” “das klingt wie eingeschlafene Fuesse” etc. Bevor zuviel Frust und Widerstand in mir aufkam, hatten wir nun zumindest zwei weitere Lieder aufgenommen. So gegen 22:00 Uhr war auch meine Energie nicht mehr ausreichend fuer mehr. Aber immerhin waren nun insgesamt vier Lieder eingesungen.

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